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Caritasratsitzung Herbst 2011 – Unter dem Thema „Demenz – welche Hilfsangebote gibt es“ traf sich der Caritasrat zu seiner Herbstsitzung im Caritashaus St. Elisabeth. Als Referentin konnte die Fachärztin für Neurologie und Psychatrie, Dr. Cornelia Betz aus Kitzingen, gewonnen werden.

Paul Greubel, der Geschäftsführer des Caritasverbandes Kitzingen, wies darauf hin, dass zurzeit ca. 1240 Personen im Landkreis Kitzingen an „Demenz“ erkrankt sind.

Nach Dr. Betz werden drei Stadien unterschieden:

Leichte Demenz: Stadium der Vergesslichkeit, der Alltag wird noch bewältigt; mittleres Stadium: zu-nehmende Verwirrtheit; schwere Demenz: Die Aktivitäten des täglichen Lebens sind stark einge-schränkt. Auch das Alter spiele eine Rolle: Während mit 65 J. nur ca. 7 % der Bevölkerung an Demenz erkrankt sind, leiden mit 90 J. und älter ca. 35 % an dieser Krankheit. Die häufigste Ursache ist die „Alzheimersche Erkrankung“ (ca. 40 – 50 %), die Vaskuläre Demenz und Mischformen machen je ca. 20 % der Erkrankung aus. Der Verlauf der Krankheit kann je nach Krankheitsbild durch Medikamente verlangsamt werden und z. B. bei „Alzheimer“ um ca. 1 Jahr hinausgezögert werden. In jedem Fall sollte bei dem Verdacht auf „Demenz“ ein Facharzt zu Rate gezogen werden und eine genaue Diagno-se erstellt werden, um dem Patienten die bestmögliche Hilfe anbieten zu können.

Alfred Volbers, der 1. Vorsitzende des Vorstandes des Caritasverbandes Kitzingen, hält es für wichtig, dass Caritas immer wieder neu eine Antwort auf des Thema „Demenz“ gibt und lobte die bereits bestehenden Angebote wie „Alltagsbegleiter“- und „Angehörigen-Treffen“ in den Caritaseinrichtungen.

Betroffene Angehörige oder Interessierte an einer Mitarbeit als „Alltagsbegleiter“ erhalten Informationen unter 09321 / 220345.

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