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Würzburg, 26.02.2020. Gruß es Vorstands zur Fastenzeit an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Dienst der "Caritas".

Liebe Mitarbeiterinnen, liebe Mitarbeiter im Dienst der „caritas“!

„Um Gottes Willen!“ – Dieses Wort kommt uns als Ausdruck des Entsetzens über die Lippen, wenn schwierige Situationen auftauchen, etwas schiefläuft oder wir nicht mehr weiterwissen: „Um Gottes Willen, das kann doch nicht sein!“ Damit kommt – zumindest unbewusst – die Hoffnung zum Ausdruck, dass ER hilft, die Schwierigkeit zu meistern und den Weg zu ebnen.

„Um Gottes Willen!“ – ist aber auch der Ausdruck der Zuversicht, dass ein Mensch im Vertrauen auf IHN anpackt und bereit ist, seine Verantwortung wahrzunehmen.

„Um Gottes Willen!“ – bewegen sich die Gedanken und Gebete in dem kleinen Begleiter von Paul Weismantel durch die Tage der österlichen Umkehrzeit, die wir Fastenzeit nennen. Grundlage der Impulse ist das Gebet Jesu, das „Vater Unser“, mit dem wir darum bitten, dass Gott uns und allen Menschen zum Leben verhilft. Ebenso erbitten wir die Kraft, seinem Willen entsprechend mitzuwirken beim Aufbau einer menschenwürdigen und lebenswerten Welt, die erfüllt ist von der festen Zuversicht, dass sie in IHM ihre Vollendung finden wird.

Um Gottes und der Menschen Willen gilt es, uns auf IHN auszurichten ER durchbricht das Dunkel der Welt und erhellt unser Leben. So deutet es Jürgen Lenssen in seinem Gemälde an.

Eine gesegnete Zeit, in der uns mehr und mehr bewusst wird, dass es darauf ankommt uns „Um Gottes Willen“ einzusetzen, damit sich SEIN Licht und das Vertrauen in IHN in der Welt ausbreiten.

Mit frohen Grüßen

Clemens Bieber

Domkapitular Vorsitzender

Barbara Stamm

Landtagspräsidentin a. D. Ehrenvorsitzende

Pia Theresia Franke

Caritasdirektorin

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