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Würzburg, 20.04.2020. Schutzhandschuhe für Dienste und Einrichtungen der unterfränkischen Caritas.

„Schutzausrüstung meint mehr als FFP2-Masken“, unterstreicht Sonja Schwab, Leiterin des Krisenstabes Alten- und Behindertenhilfe im Caritasverband für die Diözese Würzburg. Und Schutzausrüstung sei vielerorts immer noch Mangelware. „Erst einmal werden, sobald Masken, Handschuhe, Kittel oder Brillen vorhanden sind, die Kliniken bedacht, dann die Häuser der stationären Altenhilfe, dann die ambulanten Pflegedienste“, so Schwab. Aber auch in der Behindertenhilfe werde Schutzausrüstung dringend gebraucht, damit Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht infiziert würden. „Die Schutzhandschuhe gehen deshalb in diesen Bereich. „Wir werden sofort eine Abfrage in den Einrichtungen starten“, erläutert Margarete Meißner, die Fachfrau des Verbandes für Behindertenhilfe, das weitere Vorgehen. Das Verfahren habe sich, so Schwab, bereits vor wenigen Tagen bei der Anlieferung und Verteilung von hochwertigen Masken bewehrt. Nun warte man noch auf eine große Bestellung einfacher Nase-Mund-Masken, die ebenfalls kostendeckend weitergegeben werden sollen.

„Einmal mehr sind wir unserer Ehrenvorsitzenden, Barbara Stamm, dankbar, die uns immer wieder neue Kontakte zu Lieferanten und Händlern herstellt“, zeigt sich Schwab in diesen schwierigen Zeiten über die Unterstützung durch die ehemalige Landtagspräsidentin erfreut.

Sebastian Schoknecht

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